Nachwachsende Baustoffe in der Altbausanierung und Denkmalpflege

Seit alters her wird mit nachwachsenden Rohstoffen gebaut. Besonders Holz war und bleibt dank einer beispiellosen Renaissance in den letzten zwei Jahrzehnten der prägende Baustoff im ökologischen Bauen. Aber auch der traditionelle Baustoff Stroh, oft in Kombination mit Lehm, erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Heute sind viele moderne Werkstoffe auf Basis von Holz sowie pflanzlichen und tierischen Fasern erhältlich, die das Konstruieren und Gestalten mit nachwachsenden Baustoffen erleichtern.

Erhalt der Originalsubstanz ist in der klassischen Denkmalpflege der Schlüssel zur Authentizität.
So ist auch in der behutsamen Altbauerneuerung im Sinne des Ressourcenschutzes und der Abfallvermeidung der weitest gehende Erhalt bestehender Bauteile anzustreben.

Wo jedoch Ergänzungen oder Umbauten erforderlich sind, kann ein zum Nachvollziehen des Eingriffs in den Bestand gewünschter Kontrast hervorragend mit zeitgemäßen nachwachsenden Baustoffen erreicht werden. Viele bauaufsichtlich zugelassene Produkte sind hier bestens für eine ästhetisch ansprechende Gestaltung geeignet.

Im Gebäudebestand liegt ein großes Potential für das Gelingen der Energiewende. Sei es eine dem Denkmalschutz geschuldete Innendämmung aus Holzfasern, sei es eine Zwischensparrendämmung aus Hanfmatten oder die schon fast als klassisch zu bezeichnende Zelluloseeinblasdämmung – alle Maßnahmen haben das Ziel, die CO2-Emissionen zu mindern.

Mit ihrer Tagung auf der denkmal 2014 möchte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) aufzeigen, wie zeitgemäße Altbausanierung praktisch gelingen kann.

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