Holzbrücken im kommunalen Straßen und Wegebau in NRW

Eine Chance für die regionale Wirtschaft

Die Informationsveranstaltung richtet sich in erster Linie an Entscheider in den Bauämtern, Ämtern für Stadtentwicklung u.ä. der Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen sowie die Regionalforstämter als Planer für forstwirtschaftlichen Wegebau als auch an alle anderen an diesem Thema Interessierten. Diese sollen umfassend über die Vorteile des Bau- und Werkstoffes
Holz bei der Errichtung von Brücken informiert werden. Gerade bei überwiegend forst- und landwirtschaftlich genutzten Wegen (Stichwort: Schwerlastbrücken) aber auch bei Fußgänger- oder Wildbrücken entscheiden sich bisher viele öffentliche Planer für die konventionelle Bauweise aus Stahl und Beton, i.d.R. weil sie keine oder nur ungenügend Informationen über die Qualität und Möglichkeiten von Holz im Brückenbau haben.

Mit dieser Veranstaltung in Dortmund soll Holz als echte Alternative im Brückenbau bekannt gemacht werden. Außerdem soll sie den
Charakter einer Masterveranstaltung haben und dazu dienen, das Interesse für Holz als tragfähigen Baustoff zu wecken und ein Feedback zu erhalten, um gezielt weitere, regionale Veranstaltungen zu konkreten Bauprojekten planen zu können.

Die Veranstaltung soll die Zielgruppen über alle Vorteile des Holzbrückenbaus umfassend informieren. Insbesondere sollen folgende
Schwerpunkte kommuniziert werden:

  • Ökologie
    • Nachhaltig nachwachsender und regional verfügbarer Rohstoff
    • Klimaschutz durch langfristige CO2-Senkung
    • Optimale Anpassung an die Landschaft
  • Technik
    • Konstruktion
    • Tragfähigkeit
    • Dauerhaftigkeit
  • Wirtschaftlichkeit
    • Prinzip der kurzen Wege
    • Stärkung des regionalen Handwerks
    • Investitions- und Instandhaltungskosten (Fördermöglichkeiten)

Die Teilnehmer erhalten ein Handout mit allen wichtigen Informationen zum Holzbrückenbau sowie wichtigen Ansprechpartner.

Programm

10.30 Uhr Begrüßung durch Horst Becker (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz)
10.45 Uhr Dr. Marcus Knauf: „Holz als Klimaschützer – Klimaschutzleistung der Holzverwendung”
11.15 Uhr Dipl.-Ing. Johannes-Ulrich Blecke: „Schwerlastbrücken aus Holz im ländlichen und forstlichen Wegebau“
11.45 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Mittagspause (Imbiss wird gereicht)
12.45 Uhr Dipl.-Ing. (FH) Frank Miebach: „Vorurteile bekämpfen – Fußgänger und Straßenbrücken aus Holz“
13.15 Uhr Prof. Volker Schiermeyer: „Holzbrückenbau unter besonderer Berücksichtigung von konstruktivem Holzschutz und Unterhaltung“
13.45 Uhr Diskussion
ca. 14.30 Uhr Abschluss der Veranstaltung

Ziel

Umfassende Informationsvermittlung über die positiven Aspekte von Holz als Alternative zu Beton/Stahl im Brückenbau

Zielgruppen

öffentliche Planer und Entscheider (Bauämter, Ämter für Stadtentwicklung, u.ä.) auf Stadt-, Kreis-, Landesebene in NRW; öffentliche und private Forstverwaltungen (z.B. Regionalforstämter); Landschafts- und Kommunalverbände; Landesbetrieb Straßen NRW