Holzbau schafft Freiräume

Holzbau schafft Freiräume
Fachtagung am 27. August 2015 in Nettersheim

Die Anforderungen an das Bauen verändern sich. Das „Nahe-Null-Energiehaus“ soll ab 2020 Standardbauweise sein. Der demografische Wandel verlangt barrierefreies Bauen und neue Wohnformen. Zudem wechselt die Gebäudenutzung schneller, so dass es deutlich flexiblerer Baukonstruktionen bedarf. Und gleichzeitig sollen die Kosten erschwinglich bleiben. Wie ist dieser schmale Grat noch zu bewältigen?
Die Fachtagung im Rahmen der KlimaExpo.NRW zeigt auf, wie der moderne Holzbau einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten kann. Sein großes Potenzial lässt sich bei mehrgeschossigen Neubauten wie auch bei komplexen Gebäudesanierungen erkennen. Die Herstellung vorgefertigter, großdimensionierter Bauteile hat sich dank optimierter Herstellungstechniken geradezu revolutioniert.
Auch die Möglichkeiten der Holzbauweise für ein nachhaltiges, klimapositives Bauen haben sich erheblich erweitert. Die CO2-Bilanz schneidet deutlich besser ab als bei den üblichen Standards mit teils negativen CO2-Vermeidungskosten. Aktuelle Studien zeigen zudem, dass der Holzbau dabei günstiger sein kann.